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24.04.2026

7 von 10 Unternehmen haben Frauenförderung organisatorisch verankert

In 48% der deutschen Unternehmen ist Frauenförderung Sache der Geschäftsführung oder des Vorstands. In rund einem Drittel der Unternehmen sind Gleichstellungs- oder Diversity-Beauftrage dafür zuständig.

Fristlose Kündigung und Annahmeverzug

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Am bundesweiten ‚Girls Day‘ am 23.04.2026 haben Mädchen und junge Frauen die Möglichkeit, herauszufinden, wie der Alltag einer Informatikerin, Cloud-Engineerin oder Feuerwehrfrau aussieht. Der Aktionstag findet jährlich statt, um ihnen technische und naturwissenschaftliche Berufe näherzubringen. Der Anteil von Frauen in IT- und Digitalberufen ist weiterhin zu niedrig, weshalb viele Unternehmen Frauenförderung organisatorisch verankert haben.

Unternehmen nehmen das Thema ernst

Rund drei Viertel der deutschen Unternehmen (72%) haben eine für die Förderung von Frauen und die Erhöhung des Frauenanteils verantwortliche Stelle oder Person benannt. Das zeigt eine repräsentative Befragung von mehr als 600 Unternehmen aller Branchen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Der ‚Girls Day‘ kann erste Begeisterung für IT und digitale Berufe wecken“, sagt Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung und im Steuerungskreis der Initiative #SheTransformsIT. „Damit aus erstem Interesse eine berufliche Karriere wird, braucht es innerhalb der Unternehmen Strukturen, die Einstieg und Entwicklung von Frauen aktiv fördern.“

Frauenförderung ist Chef*innensache

In knapp der Hälfte der Unternehmen (48%) sind die Geschäftsführung oder der Vorstand verantwortlich für Themen zur Förderung von Frauen oder die Erhöhung des Frauenanteils. In 29% der Unternehmen liegen diese Themen im Personal- oder HR-Bereich, in 20% ist die mittlere Führungsebene zuständig. Viele Unternehmen setzen auch auf spezialisierte Stellen. In mehr als einem Viertel der Unternehmen (26%) sind Gleichstellungsbeauftragte verantwortlich für Frauenförderung, in 12% sind es Diversity-Beauftragte. „Dass viele Unternehmen Gleichstellung inzwischen personell verankert haben, ist ein erster Schritt“, so Dehmel. „Der Frauenanteil in IT und Digitalisierung bleibt jedoch weiterhin zu niedrig. Es braucht deshalb nicht nur definierte Zuständigkeiten, sondern auch konkrete Ziele, sichtbare Role Models sowie Qualifizierungs-, Weiterbildungs- und Unterstützungsangebote, die den Einstieg, Quereinstieg und Karrierewege von Frauen fördern.“


Bitkom vom 23.04.2026 / RES JURA Redaktionsbüro (vcd)

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