• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Jedes sechste Unternehmen hält New Work für „Firlefanz“

23.02.2024

Jedes sechste Unternehmen hält New Work für „Firlefanz“

Fristlose Kündigung und Annahmeverzug

©Andriy Popov/123rf.com

Laut einer aktuellen Umfrage sagen zwei Drittel der Unternehmen, dass das Thema New Work von großer Bedeutung für ihre Wettbewerbsfähigkeit ist. 17 % meinen jedoch, für „so einen Firlefanz wie New Work“ kein Geld zu haben – und 13 % halten das Thema nur für einen Hype, der bald wieder vorüber ist.

Die große Mehrheit der Unternehmen steht vor der Herausforderung, ihre Arbeitskultur anzupassen, um im Wettbewerb um neue Talente bestehen zu können. 86 % geben an, sie müssten ihre Arbeitskultur modernisieren, um für junge Bewerberinnen und Bewerber attraktiv zu sein, 60 % stellen fest, dass die Unternehmenskultur verglichen mit dem Gehalt an Bedeutung gewinnt. Und drei Viertel (75 %) meinen, dass Unternehmen, die sich dem Thema New Work verschließen, im Wettbewerb nicht mehr bestehen werden. Das sind Ergebnisse einer Befragung von 604 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

„Die Arbeitswelt hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Wir sehen einen wachsenden Wunsch nach mehr Flexibilität, Selbstbestimmung und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Darauf müssen die Unternehmen angesichts des Fachkräftemangels reagieren und entsprechende Angebote machen“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Dabei geht es nicht nur um die Möglichkeit, auch mobil von zu Hause oder einem anderen Ort aus zu arbeiten, sondern es geht um die gesamte Unternehmenskultur.“

Viele Unternehmen tun sich schwer mit dem Thema New Work

Zwei Drittel der Unternehmen (67 %) meinen, dass das Thema New Work von großer Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft ist. Die meisten sehen sich dabei gut aufgestellt: 17 % sehen sich bei New Work an der Spitze, 46 % verorten sich unter den Vorreitern. Zwar meint nur 1 %, den Anschluss verpasst zu haben, aber rund jedes Dritte (30 %) sieht sich als Nachzügler. 15 % fehlt es an Know-how zum Thema im Unternehmen. 17 % sagen, für „so einen Firlefanz wie New Work“ kein Geld zu haben – und 13 % halten das Thema nur für einen Hype, der bald wieder vorüber ist. Rohleder: „New Work ist auch eine Antwort auf den Wertewandel gerade bei jüngeren Beschäftigten. Wer sich dem verschließt, wird es schwer haben.“

New Work und Fragen einer zeitgemäßen Arbeits- und Unternehmenskultur sind auch Themen der Work & Culture, die der Bitkom am 7. März 2024 in Berlin veranstaltet.


Bitkom vom 20.02.2024 / RES JURA Redaktionsbüro

Weitere Meldungen


Arbeitsrecht, Meldung

©Andrey Popov/fotolia.com

09.04.2024

Jeder dritte Angestellte wurde schon einmal am Arbeitsplatz diskriminiert

63 % der Führungskräfte sehen eine Kultur des Vertrauens und der Transparenz – aber nur 44 % der nicht-leitenden Angestellten sind dieser Meinung, zeigt eine aktuelle EY-Studie.

weiterlesen
Jeder dritte Angestellte wurde schon einmal am Arbeitsplatz diskriminiert

Meldung

pitinan/123.rf.com

08.04.2024

KI-Einsatz bei der Arbeit: Beschäftigte sind geteilter Meinung

Die Hälfte der Erwerbstätigen (51 %) wünscht sich, dass KI langweilige Routineaufgaben in ihrem Job übernimmt. Aber fast ebenso viele (46 %) lehnen das ab.

weiterlesen
KI-Einsatz bei der Arbeit: Beschäftigte sind geteilter Meinung

Meldung

©Andrey Popov/fotolia.com

02.04.2024

Zur Diskriminierung Schwerbehinderter

Das Arbeitsgericht Siegburg hat sich mit der Frage nach Diskriminierung Schwerbehinderter bei Nichteinstellung aus gesundheitlichen Gründen befasst.

weiterlesen
Zur Diskriminierung Schwerbehinderter

Meldung

©Waldbach/fotolia.com

28.03.2024

Homeoffice: Unfallversichert bei Heizkesselexplosion

Wer im Homeoffice beim Hochdrehen der Heizung durch eine Verpuffung im Heizkessel verletzt wird, erleidet einen Arbeitsunfall, urteilt das BSG.

weiterlesen
Homeoffice: Unfallversichert bei Heizkesselexplosion

Das könnte Sie ebenfalls interessieren:


Haben wir Ihr Interesse für die ZAU geweckt?

Testen Sie kostenlos zwei Ausgaben inkl. Datenbankzugang!