• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Jedes zweite Start-up setzt selbstständige KI-Agenten ein

28.07.2026

Jedes zweite Start-up setzt selbstständige KI-Agenten ein

Künstliche Intelligenz ist in der deutschen Start-up-Szene flächendeckend angekommen. Besonders Unternehmen, die KI nicht nur anwenden, sondern mit eigenen Daten und Fachwissen weiterentwickeln, können ihre Abläufe effizienter gestalten und sich vom Wettbewerb abheben.

Fristlose Kündigung und Annahmeverzug

pitinan/123.rf.com

Code schreiben und testen, eigenständig recherchieren oder ganze Arbeitsabläufe von A bis Z erledigen: Künstliche Intelligenz kann inzwischen auch komplizierte Aufgaben übernehmen, ohne dass ein Mensch jeden Schritt vorgeben muss. In fast jedem zweiten Start-up in Deutschland (48%) sind solche KI-Agenten bereits im Einsatz.

Mit eigenen KI-Lösungen zum Wettbewerbsvorteil

Um die eigene Arbeit effizienter zu machen, entwickeln zudem knapp zwei Drittel der Start-ups (65%) eigene KI-Anwendungen, die auf großen KI-Modellen wie jenen von OpenAI, Anthropic oder Google aufsetzen und zum Beispiel auf die eigenen Unternehmensdaten zugreifen. Fast jedes dritte Start-up (30%) passt bestehende KI-Modelle durch spezielles Training oder sogenanntes Finetuning an.

Das sind Ergebnisse einer Befragung von 102 Tech-Start-ups in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Start-ups als Vorbild für den Mittelstand

„KI macht Arbeit effizienter und Unternehmen wettbewerbsfähiger. Start-ups sind Vorreiter beim KI-Einsatz und können Vorbild für den deutschen Mittelstand sein“, sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. „Wer nicht nur fertige Lösungen einsetzt, sondern Modelle mit eigenem Know-how anreichert, kann sich wertvolle Wettbewerbsvorteile verschaffen.“

Am weitesten verbreitet sind in Start-ups allerdings weiterhin generative KI-Tools für Texte, Code oder Bilder wie ChatGPT, Claude oder GitHub Copilot: 87% der Start-ups nutzen sie. In bestehende Software eingebettete KI-Funktionen, etwa in Microsoft 365 oder HubSpot, setzen 59% ein. Insgesamt gilt: Kein einziges der befragten Start-ups verzichtet auf KI.


Bitkom vom 27.07.2026 / RES JURA Redaktionsbüro (vcd)

Weitere Meldungen


Meldung

ilixe48/123rf.com

29.09.2026

D&O-Versicherung: Führungskraft haftet trotz Millionenschaden voll

Eine arbeitgeberfinanzierte D&O-Versicherung kann dazu führen, dass Führungskräfte für grob fahrlässig verursachte Schäden voll haften.

weiterlesen
D&O-Versicherung: Führungskraft haftet trotz Millionenschaden voll

Meldung

© Calado/fotolia.com

29.09.2026

Comeback der Befristungen: Jeder vierte Arbeitgeber will stärker darauf setzen

Die geplante Verlängerung sachgrundloser Befristungen auf bis zu vier Jahre verschafft Unternehmen mehr Flexibilität, könnte aber Personalentscheidungen hinauszögern.

weiterlesen
Comeback der Befristungen: Jeder vierte Arbeitgeber will stärker darauf setzen

Meldung

©stadtratte/fotolia.com

23.09.2026

Gehaltsbudgets 2026 unter Druck

Gehaltserhöhungen bleiben moderat, während Unternehmen ihre Gehaltsbudgets zunehmend nach Leistung und strategischer Bedeutung verteilen.

weiterlesen
Gehaltsbudgets 2026 unter Druck

Meldung

©RobertKneschke/fotolia.com

23.09.2026

Gesundheitsmanagement zahlt sich aus

Gesundheitsförderung wirkt besonders dann, wenn Unternehmen sie systematisch organisieren und Führungskräfte Verantwortung übernehmen.

weiterlesen
Gesundheitsmanagement zahlt sich aus

Das könnte Sie ebenfalls interessieren:


ZAU Zeitschrift plus Datenbank

Haben wir Ihr Interesse für die ZAU geweckt?

Sichern Sie sich das ZAU Gratis-Paket: 1 Ausgabe + 1 Monat Testzugang zum Beratermodul ZAU – Zeitschrift für Arbeitsrecht im Unternehmen kostenlos.